Covid-19

Viele Fragen treffen uns täglich bezüglich des Coronavirus (Richtig: CoVid-19). Die aktuellen Maßnahmen der Regierung sollen verhindern, dass die potentiell tödliche Infektion mit CoVid-19 unser Gesundheitssystem überrollt. Durch die Quarantänemaßnahmen sollen die Ausbreitung verlangsamt werden und damit die Anzahl der schweren Verläufe zur gleichen Zeit vermindert werden, um diese weiterhin adäquat in Krankenhäusern behandeln zu können. Es gilt die Anzahl der gleichzeitig erkrankten Patienten zu mindern.

Wenn das Gesundheitsamt Sie in Quarantäne schickt, brauchen Sie keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung von uns. Alle Informationen dazu hält das Gesundheitsamt für Sie bereit.

Wir können Sie auch nicht prophylaktisch „krankschreiben“, weil Sie eventuell Kontakt zu einem Erkrankten oder einer Kontaktperson hatten oder zu den Risikogruppen gehören. Wenn Sie dann zu Hause bleiben möchten/sollen, müssen Sie dies mit Ihrem Arbeitgeber regeln. Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können nur für definitiv erkrankte Personen ausgestellt werden.

Zu den besonders gefährdeten Personen für einen schweren Verlauf gehören Patienten höheren Alters und chronisch Vorerkrankte, hier besonders Lungenerkrankungen und Erkrankungen mit Beeinträchtigung des Immunsystems.

Auch prophylaktische Tests auf das Virus können nicht vorgenommen werden. Stand heute (18.03.2020) ist es weiterhin so, dass eine Testung nur bei definitivem Kontakt oder Einreise aus Endemiegebiet bei entsprechenden Symptomen erfolgt. Besteht diese Konstellation bei Ihnen, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit uns auf. Kommen Sie nicht unangemeldet in die Praxis.

 

Was können Sie tun?

Grundsätzlich können Sie selbst viel tun, um sich und andere zu schützen – und zwar vor dem Coronavirus ebenso wie vor anderen Atemwegserkrankungen wie der Grippe. Denn: Auch Coronaviren werden in der Regel über Tröpfchen aus den Atemwegen übertragen. Gelangen diese an die Hände, kann eine Übertragung erfolgen, wenn Sie beispielsweise Ihr Gesicht berühren. Deshalb ist eine gute Händehygiene ein wichtiger Teil der Vorbeugung.

  • Sie sollten nach Möglichkeit die sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren
  • Abstand von ca. 2 Metern einhalten zu anderen Personen. Also Abstand zueinander und auch so gut es geht zum Mitarbeiter (z.B. Supermarkt oder auch Arztpraxen) der Ihnen gegenübersitzt
  • Unterwegs möglichst wenige Flächen berühren. Lehnen Sie sich z.B. nicht auf Tresen o.ä.
  • Regelmäßiges Händewaschen, v.a. nach dem Nachhausekommen
  • Vermeiden Sie es, sich mit den Händen ins Gesicht zu fassen.
  • Husten oder niesen Sie in ein Papiertaschentuch und werfen Sie dieses danach in einen Abfalleimer mit Deckel. Oder niesen und husten Sie in die Armbeuge.
  • Bieten Sie v.a. älteren und vorerkrankten Mitbürgern Ihre Hilfe an z.B. mit Lebensmitteleinkäufen o.ä.

 

 Verlässliche Informationen können Sie auf Patienten-information.de einsehen.